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Grippaler Infekt oder Grippe (Influenza)?

„40 Grad Fieber sind bei Grippe keine Seltenheit!“

Von einer Erkältung (grippaler Infekt) unterscheidet sich die echte Grippe, die auch Influenza genannt wird. Dahinter verbirgt sich eine schwere Erkrankung, die von einer bestimmten Virenart, den so genannten Influenza-Viren, hervorgerufen wird. Sie ist viel seltener, aber auch deutlich gefährlicher als eine Erkältung, weil sie das Immunsystem erheblich schwächen kann.

In der Tabelle finden Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen Erkältung und Grippe.

Erkältung Grippe
Symptome treten eher allmählich auf Symptome treten oft schlagartig auf (an einem Tag noch kerngesund, am nächsten bereits krank)
Selten plötzlich auftretendes Fieber, meist nur geringe Temperaturerhöhung Meist plötzlich auftretendes Fieber mit hohen Temperaturen bis 39/40°C
Häufig Schnupfen, oft schon von Beginn an vorhanden Manchmal Schnupfen, der oft erst nach den Kopfschmerzen beginnt
Zunächst meist trockener Husten, oftmals Übergang zu Husten mit zähem Schleim Meist trockener Husten
Leichte Kopf- und Gliederschmerzen Starke Kopf- und Gliederschmerzen
Geringe Entkräftung Rasche und starke Entkräftung, Appetitlosigkeit

Wenn Sie befürchten, an Grippe erkrankt zu sein, müssen Sie zum Arzt gehen.

Sofort in die Arztpraxis gehören Kinder, ältere Menschen und alle, die unter chronischen Erkrankungen (z. B. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen) leiden. Der Grund: Diese Personengruppen haben meist ein schwächeres Immunsystem und daher ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Gut zu wissen: Gegen die echte Grippe gibt es eine Schutzimpfung, die jährlich aufgefrischt werden muss – idealerweise im Oktober oder im November.

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